Wohnheim für Menschen mit psychischer Erkrankung

Ein Zuhause – keine Station

Das Wohnheim des Erthal-Sozialwerks in der Würzburger Parsevalstraße ist der passende Lebensort für Frauen und Männer mit psychischer Erkrankung, die eine umfassende Hilfestellung bei ihrer Alltagsbewältigung, beim Aufbau sozialer Kontakte und bei der Nutzung medizinischer, sozialer und kultureller Angebote benötigen.

Lebensort Parsevalstraße

Auch wenn das Wohnheim Parsevalstraße ein stationäres Wohnangebot ist: Leben in unserem Wohnheim heißt Ankommen. Im Wohnheim des Erthal-Sozialwerks finden 17 Menschen ein Zuhause, denen ein eigenständiges Leben aufgrund ihrer psychischen Erkrankung (noch) nicht möglich ist. In den gemütlich und individuell gestalteten Räumen des Wohnheims erinnert nichts an eine Station.

Um Überforderung zu vermeiden und gleichzeitig zur Selbstständigkeit anzuleiten, stimmen wir die Begleitung individuell mit Ihnen ab. In den beiden Wohngruppen des Wohnheims Parsevalstraße achten wir darauf, dass die Tagesabläufe möglichst nahe an die allgemeinen Lebensbedingungen heranführen. So möchten wir Ihnen ermöglichen, bei Eignung und sofern Sie dies wünschen, eines Tages in eine ambulante betreute Wohnform zu wechseln.

Rund um die Uhr ein offenes Ohr

Wenn Sie sich für das Wohnheim Parsevalstraße entscheiden, entscheiden Sie sich für eine umfassende Betreuung: Zu jeder Tages- und Nachtzeit ist ein vertrauter Mitarbeiter vor Ort, um Ihnen bei Problemen oder Krisen schnell und nachhaltig zur Seite stehen zu können. So ist die direkte Krisenintervention durch eine Vertrauensperson jederzeit gewährleistet.

In Wohnheim können Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung aufgenommen werden, die den Anforderungen eines Arbeitsplatzes in der Werkstatt für psychisch kranke und behinderte Menschen (WfbM) entsprechen oder kontinuierlich an einer anderen externen tagesstrukturierenden Maßnahme teilnehmen können. Für eine fachgerechte Betreuung im Alltag ist es notwendig, dass sie weder akut fremd- und/oder selbstgefährdend noch suchtkrank sein. Außerdem erwarten wir Respekt vor dem Eigentum anderer und die Bereitschaft, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

Das stationäre Angebot unseres Wohnheims wird über einen Pflegesatz finanziert. In der Regel ist der überörtliche Sozialhilfeträger Kostenträger im Sinne der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII, außer wenn das persönliche Vermögen die gesetzlichen Richtwerte überschreitet. Bei gleichzeitigen beruflichen Maßnahmen in der WfbM sind der Rentenversicherungsträger bzw. die Agentur für Arbeit als Kostenträger beteiligt.

Wohnheim Parsevalstraße